
Schulautonomie: Nein zu
Verländerung
Das österreichische Bildungssystem braucht Schulautonomie, einheitliche Bildungsstandards und unabhängige Qualitätskontrolle.
Gegen Verländerung. Der management club steht einer Verländerung des Schulsystems skeptisch gegenüber. Denn ein verstärkter Länderzugriff kann Reformprozesse erschweren und Schulautonomie verhindern.
Die besten Köpfe. mc-Präsident Herbert Paierl konkretisiert: "Schulebene ist nicht gleich Landesebene. Sämtliche Personalentscheidungen müssen in Zukunft auf Schulebene vom jeweiligen Direktor getroffen werden. Dieser muss sich die besten Köpfe für sein Unternehmen Schule aussuchen können."
Bildungsfürstentümer. Künftig sollen Lehrer- und Direktorenbestellungen nach klaren Qualitätskriterien und nicht nach Parteibuch erfolgen. "Ist das nicht gewährleistet, haben wir statt der gewünschten Schulautonomie eine Länderautonomie eingeführt und der Bund sieht sich neun Bildungsfürstentümern gegenüber", warnt Herbert Paierl.
Landesebene abschaffen. Im mc-Schulverwaltungsmodell ist die Schule erstmalig Dreh- und Angelpunkt des gesamten Bildungssystems. Schul- und Regionalebene erfahren massive Stärkung. "Die Bundesebene übernimmt verstärkt strategische Aufgaben und die Landesebene gehört schlichtweg abgeschafft", fordert der mc-Präsident.
Das mc-Modell einer neuen Schulverwaltung finden Sie auf dieser Seite zum Downloaden.


