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Der Managementclub Niederösterreich fordert 9,8 Cent Einspeisetarif für Windkraftanlagen
St. Pölten am 23.10.2009: "Wir brauchen einen Einspeisetarif, der wieder Investitionen in die Windkraft anregt", erklärt Mag. Claus Benedict, Vorsitzender des Managementclubs NÖ-Mitte, anlässlich der Veranstaltung zum Ökostromgesetz des Mangementclubs in St. Pölten.
Um Windkraftanlagen, wirtschaftlich errichten und betreiben zu können, bedarf es aber eines höheren Tarifes, als die im Verordnungsentwurf zum neuen Ökostromgesetz stehenden 8,5 Cent. Der EU-Durchschnitt liegt bei rund 10 Cent und auch nach unseren Berechnungen bedarf es in Österreich zumindest eines Einspeisetarifs von 9,8 Cent, um wirtschaftlich kalkulieren zu können. "Bei geringeren Preisen wird der erhoffte Investboom weiter ausbleiben", warnt Mag. Stefan Hantsch von der IG Windkraft.
Bei Erreichen der Ziele aus dem Ökostromgesetz von zusätzlich 700 MW Windkraft bis 2015 würden die notwendigen Förderkosten für einen Durchschnittshaushalt gerade einmal 3,50 Euro pro Jahr bedeuten. Dafür würden 400 Arbeitsplätze geschaffen und eine Wertschöpfung von 500 Mio. Euro in NÖ ausgelöst.


