
Globalisierungsstudie
2007
Die Globalisierungsstudie 2007 stellt Österreichs Rolle als attraktive „High-End-Inshoring“-Destination vor. Analysiert wird, wie Österreich von der globalen Vernetzung von Wirtschaft und Politik als Inshoring-Destination profitieren kann, in welchen Branchen dies bereits genutzt wird und was getan werden muss, damit sich Österreichs Position in Zukunft weiter verbessert.
Mehr Arbeitsplätze. Begriffe wie Outsourcing und Offshoring stehen fälschlicher weise für den Verlust von Arbeitsplätzen und wecken nicht selten diffuse Ängste der Österreicher vor den Auswirkungen der Globalisierung. Fakt ist: Österreichs Bevölkerung profitiert von der Globalisierung. Es gibt mehr Arbeitsplätze, als ohne die Globalisierung. Fast die Hälfte der Beschäftigten in Österreich ist bereits in irgendeiner Form abhängig von der Internationalisierung (Globalisierung) der Wirtschaft.
Offshoring. Rund 14% der international tätigen Unternehmen haben im Zeitraum 2002 – 2006 teile ihrer Wertschöpfungskette ins Ausland verlagert (Offshoring). Für den Zeitraum 2002-2006 gilt ein Verhältnis von 2,4: d.h. für jeden Job in der Produktion, der aus Österreich verlagert wird, werden 2,4 neue Arbeitsplätze in den Unternehmen in Österreich geschaffen.
Inshoring-Standort Österreich. Weitgehend unbeachtet von den Medien hat sich zum Offshoring eine Gegenbewegung etabliert: Österreich ist zu einem „Inshoring-Standort“ geworden. Dabei handelt es sich in erster Linie um wissens- und kapitalintensive sowie hochtechnologische Wertschöpfungsprozesse. Durch Inshoring entstanden in Zeitraum 2002-2006 über 7.300 zusätzliche Stellen in Österreich.

