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mc-Wirtschaftsbarometer:
Inflation ante portas


Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation ist nach wie vor stabil und pendelt zwischen guter und befriedigender Entwicklung. Nur 12 Prozent der befragten mc-Mitglieder würden Ihre Geschäftsentwicklung als schlecht bezeichnen.

Ungünstige Entwicklung. Ganz anders stellt sich der Ausblick der nächsten sechs Monate dar. 68 Prozent sehen eine gleich bleibende wirtschaftliche Entwicklung. Das heißt, dass der Einbruch des letzten Monats – 39 Prozent sahen eine ungünstige Entwicklung für das nächste Halbjahr – prolongiert wird. Eine nochmalige Verschlechterung sehen derzeit ‚nur‘ 23 Prozent der Manager. Nur mehr jeder zehnte Befragte erwartet eine günstige Wirtschaftlage, was der mit Abstand niedrigste Wert seit Beginn des Barometers im April 2010 darstellt.

Größerer Arbeitsplatzverlust? Damit korreliert auch der Rückblick der Geschäftsentwicklung in den letzten sechs Monaten. 29 Prozent der Unternehmen sehen eine Verbesserung und 26 Prozent eine Verschlechterung der Nachfragesituation. Erstmals stehen wir kurz davor, dass die schlechte die gute Nachfragesituation überwiegt. Das hat auch Auswirkungen auf den Jobsektor. 64 Prozent der Unternehmen wollen den Mitarbeiterstand halten, nur mehr 19 Prozent wollen neue Mitarbeiter aufnehmen, 14 Prozent denken über einen Abbau nach. Sollte diese Entwicklung anhalten ist nach längerer Zeit wieder mit einem größeren Arbeitsplatzverlust zu rechnen.

Kreditklemme erwartet. 55 Prozent der befragten Manager erwarten eine Kreditklemme, da die Banken ihre Eigenkapitalquoten erhöhen müssen und gleichzeitg Staatsanleihen und Investments in Osteuropa abschreiben müssen. Zudem glauben 71 Prozent, dass die Inflation steigen wird. Jeder Vierte davon glaubt gar an eine stark steigende Inflation, also deutlich jenseits der 5 Prozentmarke.



1 Kommentar:
Von: Christian Pirker am 18.11.2011 um 10:54
Ich bin mir nicht sicher, ob Ihre Schlussfolgerungen aus der Umfrage wirklich zutreffend ist. Es ist vielmehr so, dass immerhin 68 Prozent eine gleichbleibende wirtschaftliche Entwicklung für die nächsten sechs Monate sehen und diese 68 Prozent sich wohl nicht auf den „Einbruch“ des letzten Monats beziehen. Vielleicht können Sie das noch aufklären? Mit besten Grüßen aus Klagenfurt Christian Pirker