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Insiderhandel: Rufschädigend
für Finanzplatz Österreich


Insiderhandel schadet Unternehmern, Anlegern und nicht zuletzt dem Ruf des Finanzplatzes Österreich. "Trotz eindeutiger Rechtslage, zeigen einige Manager in der Praxis manchmal mangelnde Sensibilität im Umgang mit dem Aktienhandel ihres eigenen Unternehmens", weiß mc-Präsident DI Herbert Paierl.

Kultur des Aktienhandels. Deshalb muss die Kultur des Aktienhandels verbessert werden. "Denn dass Führungskräfte Aktien ihrer Unternehmen besitzen, entspricht einer unternehmerischen Grundhaltung und ist Symbol der Glaubwürdigkeit gegenüber den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit", so der mc-Präsident.

Einhaltung von Regeln. Der mc setzt beim Aktienhandel auf klare Regeln, deren Einhaltung eine Führungskraft nicht nur dem Unternehmen, sondern auch sich selbst schuldig ist:

° Der Kauf und Verkauf innerhalb einer kurzen Frist muss ein Tabu sein.

° Unabhängig davon ob rechtlich relevant oder nicht - einige Zeit vor und nach börsenkursrelevanten Ereignissen ist kein Aktienhandel durch ein Vorstandsmitglied zu betreiben. Hier muss die interne Compliance-Stelle jeweils eine klare Order über die Dauer der jeweiligen „Blackout-Periode“ ausgeben.

Eine weitere Möglickkeit wäre, dass Unternehmen jenen Führungskräften, die mit Insiderinformationen vertraut sind, das Handeln mit den eigenen Aktien nur zu gewissen Zeiträumen im Jahr erlauben – beispielsweise nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Bei Unternehmen wie bwin oder Magna findet diese Variante bereits Anwendung.