
Darlehensmodell statt
Kinderbeihilfe für Studierende
Für mc-Präsident Herbert Paierl ist klar: Ein staatlich gestütztes Darlehenssystem zur Finanzierung von Gebühren und Lebenshaltungskosten von Studierenden muss her. Finanziert wird es über die Abschaffung der Kinderbeihilfe für Studierende.
Mehr Geld für Unis. „Alle sind sich einig, dass die Universitäten mehr Geld benötigen. Diese finanzielle Last muss sowohl durch staatliche, als auch private Beteiligung getragen werden.Die von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl vorgeschlagenen Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester sind ein Schritt in die richtige Richtung und bringen jährlich rund 250 Millionen Euro zusätzlich", rechnet Herbert Paierl. Die staatliche Beteiligung könne durch Privatisierungserlöse aus den ÖIAG-Anteilen (Telekom Austria, Post AG, OMV) erfolgen: „Man verkauft die Anteile bis auf eine Sperrminorität von 25 Prozent plus eine Aktie und erhält eine Milliarde Euro.
Darlehenssystem. Der management club sieht in diesem Zusammenhang die Forderung von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl nach Studiengebühren und einem Darlehensmodell als Schritt in die richtige Richtung (BMWF-Modell zum Download auf dieser Seite unter "links"). Aus Sicht des mc könnte das geforderte Darlehenssystem für Studierende wie folgt finanziert werden:
Kinderbeihilfe abschaffen. Statt knappe finanzielle Mittel in Gießkannentechnik zu verschütten, müssten sie zielgerichtet eingesetzt werden. „Es gibt nämlich keinen plausiblen Grund, warum man den Eltern eines erwachsenen Menschen Kinderbeihilfe zukommen lässt. Ab dem Zeitpunkt der Inskription sollte diese Beihilfe gestrichen werden“, fordert mc-Präsident Herbert Paierl und weiß mit den frei gewordenen Mitteln Sinnvolles anzufangen: „Die Einsparungen würden jährlich 220 Millionen Euro bringen und könnten direkt in das staatlich gestützte Darlehenssystem fließen.“ Dieses könne Studiengebühren und Lebenshaltungskosten der Studierenden in der Größenordnung von 1.000 bis 10.000 Euro pro Jahr finanzieren.


